Mobile
Das Handy ist das vielseitigste und das Always-on-Medium. Es ist weder orts- noch zeitgebunden. Man kann mit der anvisierten Zielgruppe einen Dialog aufbauen und damit die Kundenbindung erhöhen. Dank Profiling lassen sich die verschiedenen Segmente ohne Streuverluste und mit hohem Involvement personalisiert und bedürfnisgerecht ansprechen. Es ist ebenfalls ideal geeignet für die crossmedialen Vernetzung von Offline-Massnahmen mit interaktiven Dialogverstärkern.
Nutzerschwerpunkt
- 94 % der Bevölkerung besitzt ein Handy
- 81 % (93 %) nutzen es zum Telefonieren, 72 % (94 %) für SMS, 17 % (31 %) für MMS, 21 % (52 %) zum Fotografieren und 7 % (24 %) für Videos
- Die ersten Zahlen beziehen sich auf die Grundgesamtheit (Klammer = 15–24 J.) (KommTech. 2007)
Mobile Marketing
Werbung, bei der’s klingelt
Unter Mobile Marketing versteht man Marketingstrategien, die drahtlos (z.B. über Handys, Smartphones, PDAs etc.) abgewickelt werden und die Zielgruppen nach ihrem spezifischen Aufenthaltsort und ihren persönlichen Vorlieben in einem konsequenten One-to-One-Marketing ansprechen und involvieren.
Kein Medium ist vielseitiger als das Handy
Medien werden immer multifunktionaler und dadurch für die Werbewirtschaft immer schwerer einteil-, plan- und messbar. Hier bietet Mobile Mar-keting einen echten Mehrwert, denn Mobile Marketing ist nachweislich das vielseitigste Medium, das sich jederzeit in Realtime messen lässt.
Information und Unterhaltung
Mobile Marketing bietet den Kunden den entscheidenden Mehrwert in Form von Unterhaltung und Information. Im Text-, Ton-, Bild- und/oder Vi-deoformat auf dem Handy des Verbrauchers präsentiert, bildet Mobile Marketing die Basis für eine effiziente Erreichung Ihrer Marketingziele.
Personalisierte Ansprache
Das Mobiltelefon ist ein sehr persönliches Gut, das der Verbraucher individuell auf seine Bedürfnisse konfiguriert. Die Möglichkeiten zur personali-sierten Kundenansprache sind fast unbegrenzt, erhöhen die Aufmerksamkeit und generieren eine positive Produkt-Experience.
Das Handy als Massenmedium
Fast jeder besitzt ein Handy. Manche haben sogar zwei oder drei Handys. Die theoretische Reichweite ist somit deutlich grösser als bei anderen Medien. Mit über 7 Mio. Usern in der Schweiz ist das Mobiltelefon das Massenmedium unserer Zeit.
Dialog statt Einwegkommunikation
Mittels Kommunikation über das Handy können Sie Ihre Konsumenten zu einer nachhaltigen Interaktion mit Ihrem Unternehmen bewegen. Mobile Marketing bietet aber mehr als den rein klassischen Dialog – von Couponing über Ticketing bis hin zur Payment-Lösung.
Unabhängig von Ort und Zeit
Im Gegensatz zu anderen Medien können Empfänger von SMS/MMS bzw. WAP-Push orts- und zeitunabhängig wie auch orts- und zeitbezogen erreicht werden.
Multichannel-Kommunikation
Unter Multichannel-Kommunikation ist das konvergente Zusammenspiel verschiedener Kommunikationsmedien zu verstehen. Die Verbraucher sollen z.B. die Möglichkeit haben, per SMS, per Mobile Internet, per Telefon oder per Web zu voten. Mit dem Vorteil, dass die Daten aus den ver-schiedenen Channels zusammengeführt werden und die Stimme eines Teilnehmers, der alle Medien nutzt, trotzdem nur einmal gezählt wird.
Mobile Anwendungen
Mobile Services
SMS, MMS, WAP bzw. das Mobile Internet – welche Technologie auch immer zum Einsatz kommt, um mit den Mitarbeitern, Kunden oder Freun-den zu kommunizieren: Dank den interaktiven mobilen Lösungen können alle Branchen und Businessbereiche profitieren. Denn alle Mobile Servi-ces lassen sich universell und individuell anpassen sowie personalisieren.
Mobile Competition
Wettbewerbe eignen sich hervorragend, um die Zielgruppen zu aktivieren: Der Teilnehmer schickt einfach ein SMS an die Zielnummer 9889 und nimmt damit automatisch z.B. an einer Verlosung (beispielsweise Lucky-Numbers) teil.
Mobile Quiz
Multiple-Choice-Fragen als Entertainment-Element sind verbreitet, beliebt und steigern die Responserate. Ebenso eignen sich Multiple-Choice-Fragen, um individuelle Rückschlüsse auf das Konsumverhalten zu gewinnen. Das Mobile Quiz kann aus einer oder mehreren Multiple-Choice-Fragen bestehen.
Mobile Voting
Abzustimmen, wer z.B. im Rahmen einer TV-Casting-Show am besten abschneidet, ist eine bewährte Einsatzform von Mobile. Bereits haben erste Gemeinden kommunale und kantonale Abstimmungen per SMS durchgeführt. Aber auch im kommerziellen Einsatz liegen die Vorteile buchstäblich in der Hand: akzeptiertes Handling via SMS, rasche Reaktionsmöglichkeit, «Live»-Auswertungen etc.
Mobile Couponing / Voucher
Elektronische Gutscheine, Bons, Rabatte etc. auf SMS-Basis ersetzen je länger, je mehr die Printversionen und sind beliebte verkaufsfördernde Massnahmen, um die Kunden an den POP (Point of Purchase) oder auf eine Homepage zu bringen. Insbesondere die Kombination mit dem Web bietet hier hervorragende Möglichkeiten, um Kundenprofile zu erfassen und ein 1:1-Marketing vorzubereiten (Permission Marketing).
Mobile Ticketing
Warum Tickets noch ausdrucken? Via Handy geht’s viel einfacher und kostengünstiger. Hier öffnen sich neue Möglichkeiten in der Kundengewin-nung und -bindung. So z.B. bei der SBB mit der Option, dass der Bahnreisende unkompliziert und papierlos ein Mobile-Ticket lösen kann.
Mobile Tagging
QR-(Quick-Response-)Codes (2D-Bardcodes) oder Bee-Tags erlauben den Usern, über einen einzigen Klick weiterführende Informationen über ein Angebot direkt aufs Handy zu holen. Voraussetzung: Handy mit integrierter Fotokamera und installierter (oder vorkonfigurierter) Zusatzsoftware, die die Tags lesen kann. So werden auch klassische Offline-Medien (z.B. Anzeigen, Plakate) interaktiv!
Mobile Internet
Dank der medialen Konvergenz, dem mobilen Breitbandzugang, tiefen Flatrates und einfachem Browsing werden je länger, je mehr alle wichtigen Online-Services auch via Handy nutzbar. Auf dem Schweizer Markt sind über 80% aller Mobiltelefone internetfähig. Das heisst, dass Firmenprä-sentationen, Businessapplikationen oder eine Kundeninteraktion innerhalb einer Marketingkampagne übers Handy realisiert werden können. Die Vorzüge sind offensichtlich – das Werbemedium sorgt für Reichweite, das SMS für eine erste Interaktion und das Mobile Internet für die nötige Tiefe, um ein Involvement der Verbraucher zu erzielen.
Quellen: Goldbach Guide 2008; Ringier Werbefibel 2008